ETF Portfolio Arten nach Alter und nach Risiken

das Aktien riskanter sind als Anleihen dürfte sicherlich jedem bekannt sein. Nur gibt es Unterschiede innerhalb der Anlageklasse und wenn ja welche. Hier möchte ich darauf eingehen:

Wie der Tabelle zu entnehmen ist sind kleine Unternehmen und Unternehmen aus Schwellenländern (China, Brasilien …) riskanter und auch ertragreicher als Unternehmen aus Deutschland oder aus Industrieländern. Je nach Risiko und Renditeerwartungen sollte auch dies bei der passenden ETF Auswahl beachtet werden.

Große Risiken- und Renditeunterschiede bei Anleihen

Auch bei Anleihen gibt es zwischen Staat- und Unternehmensanleihen und je nachdem ob es sich um Anleihen aus Schwellenländern und Industrieländer handelt erhebliche Unterschiede. So ist die Rendite bei Staatsanleihen aus Schwellenländern erheblich höher als aus Industrieländern. Ebenfalls ist die Rendite und das Risiko bei Staatsanleihen in der Regel niedriger als bei Unternehmensanleihen.

Fazit: ETFs die sich auf Aktien aus Schwellenländern konzentrieren sind riskanter als aus Industrieländern. ETFs auf kleine Unternehmen sind ebenfalls riskanter als auf große Unternehmen. Dasselbe gilt dann auch auf Anleihen bei Schwellen- und Industrieländern und Unternehmensanleihen.

Wie kann ein ETF Portfolio aussehen?

Je nach Anlagetyp habe ich ein kleines Portfolio zusammengestellt. Man kann dies bei höheren Sparraten allerdings noch weiter ausdehnen, indem man die einzelnen Bereiche noch weiter in weitere Anlage Regionen und Geldanlagearten ausgliedert.

Bei einem größeren Budget lässt sich somit auch noch sehr weit in verschiedene ETFs und andere Geldanlagearten streuen. Da jeder einzelne ETF ab 25 Euro Sparrate gekauft werden kann, würden in diesem Fall mindestens 100 Euro Sparrate (4 x 25 Euro pro ETF) benötigt werden. Dazu dann noch extra etwas fürs Tagesgeld und Festgeld.

Auch im Alter einen hohen Aktienanteil?

Da die Börsenkurse sehr stark schwanken können und Börsenkrisen von älteren Personen eher weniger ausgessen werden können, sollte so einiges beachtet werden. Es gibt die sogenannte 100-Alter Regel die sehr sinnvoll ist. Sprich ist jemand 60 Jahre alt, dann sollte der Aktienanteil 40 % nicht übersteigen (100-60 = 40). Da die Altersvorsorge irgendwann auch benötigt wird, insbesondere wenn man aufgrund des Alters dem Ruhestand etwas näher kommt, sollte der Aktienanteil zurückgefahren werden. Dann kann man eher in Tagesgeld und in Festgeld mit kurzer Laufzeit (3 Monate – 1 Jahr) umschichten um zumindest noch etwas Zinsen zu erhalten.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen