Cost-Average-Effekt beim ETF Sparplan

ETFs sind passive Fonds, die einen Index nachbilden. Anhand eines DAX Beispiels kann man das ganz einfach erklären.

 

Um die Entwicklung der jeweiligen Indizes wie z. B. den DAX überhaupt erreichen zu können, haben die ETFs die Aktien der jeweiligen Indizes. Die sehen Sie anhand dieses nachfolgenden Beispiels eines Comstage DAX ETFs.

In einem DAX ETF sind also Aktien von der Daimler AG, Deutsche Post AG, SAP SE, Siemens AG … je nach Gewichtung in dem jeweiligen Indize enthalten. Je nach Art des ETFs (Ausschüttende ETFs) und (Thesaurierende ETFs) werden die Dividenden im ersten Fall als Geldbetrag auf das Verrechnungskonto ausgezahlt oder wieder angelegt als zusätzliche ETF Anteile.

ETF Sparplan als langfristige Geldanlage

In Zeiten von Niedrigzinsen sind Erträge auf Tagesgeld- und Festgeldkonten nur noch sehr schwer zu realisieren. Um eine ordentliche Rendite zu erwirtschaften ist man auf die Beteiligung an Unternehmen über die Börse angewiesen. ETF Sparpläne bieten den Vorteil, dass Sie regelmäßig Geld in eine Anlageform einzahlen und als Anleger an Kursgewinnen und Dividenden beteiligt werden.

ETF Sparplan vs einmalige Anlage

Bei einer einmaligen Anlage erwerben Sie ETFs für z. B. 1000 Euro und investieren es als Beispiel in einen DAX ETF. Dabei ist ihr Kaufkurs pro ETF in diesem Beispiel bei 100 Euro. Sie erhalten also 10 Anteile am DAX ETF a 100 Euro = 1.000 Euro. Bei einem ETF Sparplan kaufen Sie regelmäßig (monatlich, quartalsweise, jährlich) je nach Sparrate Anteile an einem DAX ETF zu dem jeweiligen Börsenkurs. Mit der Tabelle möchte ich Ihnen den Unterschied zwischen einer einmaligen Anlage und einem Sparplan einfach und verständlich aufzeigen.


Wie man anhand des Beispiels sieht werden je nach aktuellen Kurswert zum Kauftag mehr oder weniger Anteile eines ETFs bei einem Sparplan von 200 Euro gekauft. Bei einem einmaligen Betrag jedoch ist dies vorher schon bekannt. Bei einer längeren Dauer führt das zu einem anderen Durchschnittswert, sprich zu einem so genannten Cost-Average-Effekt.

Der Cost-Average-Effekt sorgt bei fallenden Kursen für einen niedrigeren durchschnittlichen Kaufkurs

Fallen die Börsenkurse des eignen ETFs, so fällt auch der durchschnittliche Kaufkurs des eigenen ETFs bei einem Sparplan. Da ETF Sparpläne eh für einen längeren Anlagezeitraum bestimmt sind, führen fallende Börsenkurse zu einem durchschnittlich niedrigeren ETF Durchschnittspreis. Steigen die Börsenkurse über den durchschnittlichen ETF Kaufpreis, dann steigt auch der durchschnittliche ETF Kaufpreis.

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