Broker und ETF Sparplan F.A.Q. – Fragen und Antworten

Im Broker und ETF Sparplan F.A.Q. finden Sie Fragen zu den Themengebieten „ETF Sparplan“, „Broker“ und „Depotwechsel und Depotübertragung“

ETF Sparplan Fragen und Antworten (F.A.Q.)

Wer langfristig sich eine Altersvorsorge aufbauen und sich nicht mit mickrigen Zinsen abfinden möchte, der wird an einem ETF Sparplan kaum vorbeikommen. Da Aktienmärkte eine hohe Volatilität (Schwankung) aufweisen, sind ETF Sparpläne allerdings keine kurzfristige Anlageform. Neben einem Sparplan sollte man allerdings auch kurzfristig verfügbare Geldmittel sicherstellen, um in einer schlecht abschneidenden Phase nicht mit Verlust verkaufen zu müssen. Tagesgeld und kurzfristiges Festgeld wäre hier sinnvoll.

Da der ETF Sparplan sowohl bei hohen Börsenkursen eines Indexes kauft, sowie auch bei einem niedrigen Kurs ist der Mittelwert über einen längeren Zeitraum je nach Börsenphase der Durchschnittswert. Wenn der Daxwert 1 Jahr lang bei 4.000 und 1 Jahr bei 10.000 wäre, dann würde der Mittelwert 7.000 sein. Natürlich steigt der Dax nicht innerhalb von 1 Tag von 4.000 auf 10.000 so das dies möglich wäre. Dies soll allerdings ja nur ein Beispiel sein, dass auch wenn Sie zu Höchstkursen kaufen. Sie ebenfalls auch zu Niedrigstkursen kaufen, so dass der Kaufkurs über einen längeren Zeitraum einen Mittelwert bilden würde.

Wenn Sie Indexzertifikate kaufen, dann gehen Sie das Risiko des Emittenten ein, sprich des Herausgebers des Zertifikats. Geht dieser Pleite, so kann dies in einem Totalverlust enden. Ein ETF ist ein Sondervermögen, dass mit den Indexwerten besichert ist. Wenn Sie einen DAX ETF kaufen, dann erwerben Sie automatisch die Aktien des Indexes bei dem Emittenten und der Broker verwaltet lediglich ihre Anteile. Geht der Emittent Pleite, dann bekommen Sie die Anteile des ETFs.

Wer in einen ETF Sparplan investiert, der zahlt regelmäßig wie z. B. jeden Monat oder Quartal in einen passiven kostengünstigen Fonds, der auf einen Börsenindex wie z. B. den DAX basiert.

ETFs sind im Gegensatz zu aktiven Fonds passive Fonds, die einen zum Grunde liegenden Index wie z. B. den DAX abbilden sollen. Da die Zusammensetzung dieser Fonds beim Beispiel eines DAX genau die Aktien wie in diesem Index entsprechen ist ein aktives Management nicht nötig was zu sehr günstigen Konditionsvorteilen gegenüber den aktiven Fonds führt.

Aktive Fonds haben häufig einen sogenannten Ausgabeaufschlag sprich eine Kaufgebühr von bis zu 5 %. Passive Fonds wie ETFs haben diese Gebühr nicht. Aktive Fonds können bis zu ca. 2 % an jährlichen Gebühren (Managementgebühr …) aufweisen, ETFs sind selten teurer als 0,5 % ausser man investiert in besonders exotische Indizes. Die einmalige Kaufgebühr sowie die jährlichen Mehrkosten müssen von einem aktiven Fonds allerdings erst wieder vom Fondmanager reingeholt werden, was sehr selten vorkommt, da dieser den Index erstmal stark outperformen (schlagen) muss, damit die erhöhten Kosten wieder kompensiert werden. Die Vorteile sind die jährlichen Gebühren, keine Verkaufsgebühr und der Nachteil ist, dass ein ETF den zugrundeliegenden Index nicht wirklich schlagen kann, da dieser den Index entspricht.

Wieviel Sie in einen ETF Sparplan einzahlen müssen, hängt vom jeweiligen Broker ab. Man kann schon ab 25 Euro monatlich in einen ETF Sparplan einzahlen. In unserem Broker Vergleich finden Sie den passenden Broker nach ihren Ansprüchen wie Mindesteinzahlung, Gebühren, die Häufigkeit der Einzahlung (monatlich, Quartalsweise …)

 

Broker Fragen und Antworten (F.A.Q.)

Einige Online Broker bieten auch ein Junior Depot an, so dass Sie auch für ihr Kind einen ETF oder Fondsparplan z. B. abschließen können. Auch Kinder haben einen Steuerfreibetrag genauso wie Erwachsene.

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Das ist selbstverständlich möglich. Beachten Sie allerdings, dass viele Online Broker Ihnen nur ein kostenloses Depot zur Verfügung stellen, wenn Sie aktiv einen Sparplan order eine gewisse Anzahl an Trades in einem bestimmten Zeitraum tätigen. Wenn Sie ein Wertpapierdepot bei einem Online Broker für einen Sparplan eröffnen und einen fürs aktive Trading aufgrund günstiger Gebühren bei einem anderen Broker wählen, dann ist das durchaus ratsam. Wenn Sie allerdings nur alle paar Jahre aktiv traden und einen Sparplan haben, dann kann es durchaus günstiger sein nur ein Wertpapierdepot zu besitzen.

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Online Broker haben den Vorteil, dass diese eine günstigere Struktur haben, da teure Filialen nicht bezahlt werden müssen und die Kostenvorteile an den Kunden weitergegeben werden. Ein Support erfolgt in der Regel per Email oder Telefon. Ein persönlicher besuchbarer Ansprechpartner ist nicht möglich. Außerdem haben viele Online Broker spezielle Sonderaktionen, die diese den Kunden bieten können. Wer sich nicht zutraut selber Aktien, Fonds etc. kaufen zu können ist besser bei der Hausbank aufgehoben.

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Normale aktive Fonds haben einen so genannten Ausgabeaufschlag, das ist im Grunde genommen eine Kaufgebühr, die Sie als Käufer zahlen. Diese kann bis zu ca. 5 % betragen. Online Broker bieten allerdings oft einen Rabatt auf diese Gebühr bei vielen Aktionsfonds an. Wenn Sie die Fonds direkt über die Börse und nicht über die Fondsgesellschaft kaufen, dann fallen nur die Tradinggebühren an und diese sind je nach Orderwert oft sogar günstiger. Je nach Einzelfall sollten Sie sich erkundigen, welche Variante für Sie die bessere ist.

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Da der Broker lediglich ihre Papiere verwahrt, sind Sie weiterhin der Eigentümer der Wertpapiere und Sie können diese einem anderen Broker übertragen.

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Neben einer Depotgebühr, die bei aktiven Tradern oder beim Abschließen eines Sparplans oft entfällt, fallen noch die Ordergebühren an. Diese sind allerdings von Broker zu Broker unterschiedlich und hängen auch vom Ordervolumen oder der Art des Trades (welcher Börsenplatz oder Live Trading …) ab. Auch Teilausführungen können kostenpflichtig sein. Die Ordergebühren sind oft durch eine Mindestsumme sowie auch eine Maximalsumme pro Order begrenzt. Es gibt aber auch Broker, die eine Pauschalgebühr verlangen, unabhängig des Handelvolumens. Diese Pauschalgebühr kann oft wesentlich niedriger sein. Außerdem kann auch das Zustellen von Kontoauszügen Kosten verursachen, diese sind allerdings auch als Online Kontoauszug kostenlos. In meinem Broker Vergleich habe ich die wesentlichen Kosten aufgeführt.

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Depotwechsel / Depotübertragung Fragen und Antworten (F.A.Q.)

Sie benötigen neben dem alten Wertpapierdepot noch ein Wertpapierdepot bei einem anderen Broker auf den die Papiere übertragen werden sollen.

Für den Kunden fallen keinerlei Gebühren an. Sehr viele Online Broker bieten sogar noch Geld (je nach Volumen des übertragenen Depots) oder besonders attraktive Tagesgeld Aktionen für einen Wechsel an. In unserem Depotwechsel Vergleich finden Sie einen Überblick.

Dies sollte innerhalb eines Monats in der Regel möglich sein. Bitte beachten Sie allerdings, dass Sie innerhalb des Übertragungsprozesses nicht die Möglichkeit haben diese zu verkaufen.

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